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Die Mondstein-Vorkommen

Immer wieder hören wir, dass die Vorkommen des Mondsteins langsam zur Neige gehen.
Das wollen wir natürlich genauer wissen, denn wenn dieser wunderbare Stein mit seinem bläulich-weißen Schimmer wirklich bald nur noch in verarbeiteter Form zu haben ist, hieße das auch, dass unsere Mondstein-Stücke immer kostbarer werden; wie das immer so ist, wenn ein Produkt knapp wird.

Kostbar sind sie auf jeden Fall, so oder so, wird doch dem Mondstein – wegen seiner Adulareszenz, die über die gesamte Oberfläche des Steines gleitet, wenn man ihn bewegt – eine besondere Kraft zugeschrieben: So gelten die Mondsteine in Indien auch als „Traumsteine“, die in der Nacht schöne Traumbilder bringen. In den arabischen Ländern sind sie ein Symbol der Fruchtbarkeit, weswegen Frauen dort oft Mondsteine in ihrer Kleidung versteckt bei sich tragen. Der irisierende Schimmer ist auch der Grund dafür, warum Mondsteine in der Hauptsache in der unfacettierten Cabochon-Form geschliffen werden. Denn ihr Glanz kommt am besten auf der glatten Fläche zur Geltung, wenn er von keiner Facette durchbrochen wird.
Klassischer Lieferant ist nach wie vor Sri Lanka. Diese Mondsteine sind meist fast ganz transparent bis hin zu milchig-weiß – mit einem zarten Glanz ins Bläuliche.
Die Mondsteine indischer Provenienz weisen dagegen eher eine trübere, ins Orange gehende Nuance auf, die mit wolkenartigen Licht- und Schattenspielen auf beigebraunem, grünem, orangefarbenem oder braunem Hintergrund verbunden sein können.

Fazit unserer Recherche: wir haben einen Hinweis darauf gefunden, dass die Lagerstätten auf Sri Lanka „leider nicht mehr allzu fündig“ seien.

Glücksverheißende Motive

Da ist zum Beispiel das Zeichen für „Langlebigkeit“ (壽 shòu)  dieses Glückssymbol wird einer der fünf Segnungen zugerechnet (langes Leben, Wohlstand, Gesundheit, Liebe zur Tugend und friedlicher Tod) und als solches sehr verehrt. Man spricht in diesem Zusammenhang in China auch von „baishòu“. Das bedeutet „Hundert mal Langes Leben“ und bezieht sich auf einen gleichnamigen Grottentempel, in dessen Felswand das chinesische Schriftzeichen für „Langes Leben“ in hundert Variationen gemeißelt wurde.

Dann der „Fisch“ (鱼 yú)   , der in keiner chinesischen Familie, keinem Haushalt fehlen darf. Ist er doch ein Symbol für Überfluss, Reichtum, Wohlstand und deswegen omnipräsent: auf Textilien, auf oder in Holz, Keramik, Stein, aus Silber, Gold, Jade, Marmor oder lebend in einem Brunnen oder einem bauchigen Wasserglas.

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